Donnerstag, 18. März 2010

UPDATE - The Good, the Bad, the Meh - Aliens vs. Predator

Back to the roots! Die Macher des Originals kehren zum Franchise zurück. Ist das Ergebnis eine zeitgemäße Neuauflage oder der letzte Sargnagel für Rebellion?




Entwickler: Rebellion
Publisher: SEGA
USK-Version ungekürzt:Nicht vorhanden


Als Nerd kann man gar nicht anders. Aliens von James Cameron ist das unumstrittene Meisterwerk des Actionkinos der 80er und Predator vielleicht Schwarzeneggers bester Film, nicht nur wegen des lustigen Akzents (Get to se choppaaaaaaaa!). Der Clash der beiden Xenomorphs hat eine lange Historie, auch wenn die ganze Geschichte qualitativ immer weit hinter den jeweiligen Original-Storys zurück blieb und man die jüngste Film-Vergangenheit lieber gleich ganz vergessen machen möchte. Auf Ataris Jaguar schuf Rebellion dann mit dem gleichnamigen Spiel einen respektablen Ego-Shooter, der auch heute noch gern als einer der wenigen Kaufgründe für die gefloppte Konsole durchgeht (VIDEO). Die PC-Version ist den meisten Spielern ebenfalls in guter Erinnerung, auch wenn diese aus heutiger Sicht natürlich etwas verblendet ist. Im Jahr 2010 mit der Hardware-Power der aktuellen Konsolen im Rücken, müsste doch ein absolut einzigartiger Shooter dabei herauskommen, von dem man seinen Kindern noch erzählen könnte, oder?




The Good

Die Optik
Die Levelstrukturen sind stellenweise wirklich plump und es gibt auch einige Lowlights, aber gerade in der Marine-Kampagne gibt's stellenweise echt klasse Umgebungen zu bestaunen. Da wäre natürlich noch erheblich mehr drin gewesen und im Vergleich zu Killzone 2 oder Modern Warfare isses lachhaft, aber hässlich ist das alles nicht. Es sei allerdings angemerkt, dass die offiziellen Screenshots weit von der Realität entfernt sind und mit echten Gameplay-Momenten herzlich wenig zu tun haben.

Soundeffekte
Keine große Kunst und nichts anderes erwartet man, aber sämtliche Original-Soundeffekte sind im Spiel. Das Pulse-Rifle klingt wie es soll, der Predator gluckst wie er es im Film tut und die Aliens zerplatzen akustisch korrekt.

Schreck lass nach
Ich bin ein Mädchen und in Ego-Shootern sowieso immer etwas schreckhaft, aber zwei oder dreimal bin ich in der Marine-Kampagne wirklich zusammengezuckt.





The Meh

Die Story

Ich fand die Storyline der AvP-Filme und -Comics blöd, das Spiel folgt dieser aber leider. Das hat B-Film-Qualität und unfreiwillig komische Momente und wird den beiden "richtigen" Vorlagen nicht gerecht. Immerhin darf man als Alien ausbrechen und Forscher metzeln, was nicht geschmackvoll, aber unterhaltsam und cool gemacht ist.

Gore-Faktor
Predator ist nix für Weicheier und auch in Aliens gab's den einen oder anderen deftigen Moment, was Rebellion hier aber auffährt, ist schon mehr als grenzwertig. Als Alien und Predator zerfetzt und zerstückelt man Menschen aufs derbste und die USK-Verweigerung kam jetzt nicht soooo überraschend.

Der Umfang
Die Gesamtspielzeit geht durchaus in Ordnung, nur spielt man eben drei kleine Spiele, statt einem großen und das merkt man auch. Die Zeitspanne von Tutorial bis Endkampf sind in den beiden Kampagnen von Alien und Predator extrem kurz und es bleibt ein fader Nachgeschmack. Episch ist die ganze Sachen jedenfalls nicht.


Die Steuerung
Als Marine gibt's wenig Grund zur Klage, die Steuerung des Predator und Alien ist dagegen verbesserungswürdig. Als Alien will das Leveldesign nicht immer so recht passen und hakelige Momente sind die Folge, als Predator fühlt man sich wie Stephen Hawkings beim Hürdenlauf - überfordert. Hätte man auch weit schlechter lösen können, ist aber auch noch reichlich Luft nach oben.


Lance Henriksen
Natürlich ist Lance Henriksen eine coole Sau und es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass Rebellion den Mann für das Spiel gewinnen konnte. Es stellt sich allerdings die Frage, wieso man ihn dann nicht ordentlich fürs Spiel nachbilden konnte, denn die Ähnlichkeiten zwischen dem echten Henriksen und dem virtuellen Weyland sind eher begrenzt.

UPDATE

Der Multiplayer-Modus
In Sachen Spielmodi steht Folgendes zur Verfügung: Species-Deathmatch (Drei Teams, Aliens gegen Predators gegen Menschen. Fazit: Standard und daher in Ordnung.), Mixed-Species-Deathmatch, Predator Hunt (Ein Spieler ist der Predator. Stirbt er, wird sein Killer zum Alien-Jäger. Fazit: Nette Idee, mangelnde Umsetzung. Es dauert teilweise ewig, bis der Predator ausfindig gemacht ist.), Infestation (Ein Alien versucht das gegnerische Team zu infizieren.Die Infizierten werden zu Aliens und wechseln die Seite. Fazit: Gut.), Survivor (der Name sagt alles) und die beiden Klassiker Deathmatch und Domination. Prinzipiell ganz nett das Ganze, nur leider gibt es ein großes Problem: die One-Hit-Kills sind absolut unbrauchbar. Während der Tötungsanimation haben die Gegenspieler genug Zeit, sich zum Kaffeekränzchen oder zum Schnick-Schnack-Schnuck-Spielen zu treffen. Die Bezeichnung One-Hit-Suicide wäre passender. Da somit der Hauptreiz im kompetitiven Onlinespiel wegfällt, fallen die übrigen Fehler, wie die zickige Steuerung und die beschissenen Animationen (Stichwort: Predator) noch mehr auf. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Lag-Problem (trotz DSL 16000-Leitung) und Ungereimtheiten im Nahkampf (Predator und Aliens verfügen über eine gefühlte Reichweite von 50 Metern). Somit werden AvP online nur extrem leidensfähige oder verzweifelte Menschen zocken. Ich gehöre zu keiner der beiden Vertreter, auch wenn ich jahrelang mit Maik zusammengearbeitet habe.






The Bad

One-Hit-Wonder
Das, was die Entwickler One-Hit-Kill nennen, ist eigentlich eine ziemlich langwierige Angelegenheit. Schlimmer noch: Wer als Alien oder Predator auf einen solchen One-Hit-Kill zurückgreift, bekommt sechs bis sieben geschmacklose Sekunden vorgesetzt, in denen er nichts tun kann, aber verwundbar bleibt und öfters auch mal ins Gras beißt. Macht natürlich Sinn, schließlich wäre die ganze Chose sonst als Predator ein Spaziergang, aber es nervt.

Der Soundtrack
Hier und da werden Elemente der Vorlage aufgegriffen, ansonsten klingt der Mist aber eher nach Lost als nach Aliens.

Die KI
Aliens müssen nicht sonderlich clever agieren, aber elegante Positionswechsel sind die Sache der KI nicht. Gerade in komplexeren Architekturen krüppeln sich die Viecher wie die letzten Vollspacken von einer Wand zur anderen. Noch lustiger verhalten sich aber die Marines, die man als Alien aufs Korn nimmt. Die Augen stets geradeaus gerichtet, bloß nicht nach oben gucken und aufs Fauchen des Aliens gerne auch mal mit völlig sinnfreien Spaziergängen ins nächste Stockwerk reagieren. Peinlich.

Das Balancing
Steht man als Marine einem Alien gegenüber, kann man nebenher eigentlich auch noch die Steuererklärung machen. Einmal eins über die Rübe ziehen und anschließend das auf dem Boden liegende Gegenüber mit nem halben Magazin zerbrezeln. Klappt IMMER. Knifflig sind größere Gegneraufkommen, wobei hier aber mit ner Schrotflinte auch keine Panik aufkommt. Als Predator darf man Anfangs kaum mehr machen als Gegner anvisieren und anschließend den gewünschten Ort markieren, wo man den Trottel gern stehen haben möchte. Kaum isser angekommen, stirbt er einen grausamen Tod und man hüpft in aller Seelenruhe wieder auf einen Ast. Das ist ungefähr so spannend wie auf den Bus zu warten oder sich die Zehennägel zu schneiden. Gegen Ende gibt's den Speer und mit ihm keinen Grund mehr irgendwas anderes zu benutzen. One-Hit-Kills mit aktivierter Unsichtbarkeit und einem magisch wieder in der Hand auftauchenden Speer. Als Alien ist durchaus Vorsicht geboten, schließlich sind die Viecher vor allem großen Gruppen gefährlich, schade nur, dass man selten in großen Gruppen unterwegs ist.

Die Sprüche
Den Satz "Don't relax just yet, marines!" hab ich ungelogen mindestens 500 Mal gehört. Egal in welcher Kampagne, die Marines haben fünf Sprüche drauf und hauen sie alle drei Sekunden raus. Das wird mit der Zeit echt zum Running Gag und ist so bodenlos peinlich, dass einem die Worte fehlen.

Facehugger
Die größte Bedrohung des Marines sind weder Alien, noch Predator, sondern Facehugger. Die kleinen Penner sind erschreckend schwer zu erkennen, geschweigedenn zu treffen und haben bei mir für mehr Energieverlust gesorgt als die 20 Aliens im Endkampf. Lustigerweise sieht man als Alien nie einen Facehugger, hat aber immer einen parat, wenn's darum geht einem Zivilisten die ungewollte Schwangerschaft aufzuhalsen.

Die Bossfights
Lange nicht mehr so plumpen Käse gespielt. Wir wollen Spoiler mal vermeiden und geben einfach nur zu Protokoll, dass sämtliche Boss-Kämpfe plump, langweilig und öde sind.

Die Eier
Eine Sache, die auch schon in Alien³ Grund zum Mosern gab, dem Spiel also jetzt nicht übertrieben anzulasten ist. Die Queen legt die Eier. Was also sollen Alien-Eier an den unmöglichsten Stellen? Hat die Queen zwischenzeitlich Mittagspause gemacht und auf dem Rückweg vom McDonald's schnell noch Eier in einem Gang abgelegt, der für sie viel zu klein ist? In Alien³ war's EIN Ei, das in Ripleys Raumschiff von der Decke hing, in AvP sind's zahllose Eier, die an den unmöglichsten Stellen rumgammeln und dort überhaupt nicht sein dürften. Sachdienliche Hinweise zu diesem fragwürdigen Umstand werden in den Comments gern entgegengenommen.

Die Inszenierung
Nicht, dass man von einem AvP-Titel in diesem Bereich neue Maßstäbe erwarten würde, aber das Skripting wirkt total veraltet und die Kamerabewegungen in den Zwischensequenzen würden selbst in einer Half-Life-Mod negativ auffallen. AvP fühlt sich in dieser Beziehung an wie ein PSone-Titel.

Das Leveldesign
Plump ist noch nett formuliert. Eckige Gänge vom Reißbrett, winzige Areale und stümperhaft platzierte Hindernisse, die zu albernen Umwegen zwingen - das wäre vor fünf, sechs Jahren noch okay gewesen, 2010 ist das ziemlich peinlich. Als Alien wird einem im Tutorial noch beigebracht, dass man Lichtquellen ausschalten kann, für den eigentlichen Spielverlauf ist das aber völlig uninteressant und nutzlos. Als Predator darf man per Cursor von Ast zu Ast hüpfen, was grundsätzlich auch ganz ordentlich funktioniert. Blöd nur, dass vielerorts der Cursor ums Verrecken nicht erscheinen will, obwohl man die anvisierten Ort locker erreichen können sollte.



Ja, genau. So sieht das Spiel aus. Wirklich. Genau so. NOT!


Maik says:
Meine Erwartungen waren niedrig, sie wurden dennoch unterboten. Die Marine-Kampagne ist okay, wenn auch teilweise enorm altbacken und gehaltlos, aber Predator und Alien fühlen sich eher an wie halbgare Mods für einen existierenden Shooter. Leveldesign, KI, Steuerung - es gibt einfach überall was zu meckern und nur selten echte Begeisterung. In der PSone-Ära hätte Rebellion mit dem Ding echt für Aufsehen gesorgt und mit entsprechender Verblendung bleiben ihre Errungenschaften der Vergangenheit unangetastet, aber in der heutigen Zeit brauchen die Jungs dringend Verstärkung. Drücken wir die Daumen, dass Gearbox immer noch an Colonial Marines arbeitet und am Ende viellleicht sogar ein cooles Spiel auf die Beine stellt. Und da die Jungs ja ziemlich fix sind, gibt's das Teil vermutlich auch schon 2022. Yay!

5/10

UPDATE

Udo says:
Aliens vs. Predator ist ein Spiel mit Charakter: sieht scheiße aus, hat aber überzeugende innere Werte...NOT!!! Es ist genau anders herum. Okay, zugegeben, einige der Umgebungen sehen richtig schick aus und auf Soundseite kriegt man die charakteristischen Baller-, Grunz- und Zisch-Geräusche zu hören. Auch sind die ersten Missionen als Marine durchaus spannend und dem Alien-Auftakt muss man eine gewisse Faszination zusprechen. Aber das war's dann schon. Danach bereut man von Stunde zu Stunde immer mehr, dass man sich durch die geil gemachten Trailer zum Kauf hat anfixen lassen (Toll, 50 Euro für'n Arsch). Die KI ist das Peinlichste, was ich in letzter Zeit erlebt habe. Die Animationen gehen im Großen und Ganzen in Ordnung – bis auf eine Ausnahme. Der Predator. Ganz ehrlich, ich habe noch nie einen derart beschissen animierten Predator in einem Videospiel gesehen – die 16Bit-Spiele zählen nicht. Der majestätisch anmutende Jäger hat im Spiel einfach nichts mehr von seiner Ehrfurcht gebietenden Präsenz und stackst und hopst fürchterlich hölzern in der Gegend rum. Das geht gar nicht und sollte für die Entwickler disziplinarische Folgen haben – Nachsitzen oder Verbannung von der Erde, oder sowas. Die Steuerung ist als Marine Standard, als Predator umständlich und als Alien fast spielbar – aber nur fast. Selbst als hartgesottenem Ego-Shooter-Zocker wird es einem oft kotzübel und man verliert die Orientierung. Ach ja, und die One-Hit-Kills sind nur aufgrund der vollkommen überzogenen Gewaltdarstellung cool. Ungefähr für fünf Minuten, danach: laaaaaanweilig.


5/10

Donnerstag, 11. März 2010

Leichenstarre

Sony zeigt auf der GDC den fertigen Motion Controller und erste Spiele - ein Überblick.





Nintendos Wii ist schon fast wieder out und nach vier Jahren stellen wir fest, dass die Rumfuchtelei zwar durchaus gelegentlich Spaß macht, aber den Controller nicht ersetzt. Das wird auch auf Sonys PS3 mit dem frisch getauften PlayStation Move nicht so sein und auf der 360 ganz ohne Controller mit Natal schon mal gleich gar nicht. Warum also um die 100 Öcken für etwas ausgeben, was man auf der Wii schon längst nicht mehr sehen kann?

Ganz einfach: Präzision. Das muss man den Entwicklern des lustigen Leuchte-Balls schon lassen, so präzise Manöver bekommt Nintendo selbst mit Motion Plus nicht hin und Natal sowieso nicht. Aber was bringt das letzlich? Sony präsentierte ein paar schmucke Demos und hier sind unsere Eindrücke:

Spiele, die Sony präsentierte, die wir spielen wollen

Tischtennis
Auch wenn Rockstars Tischtennis eigentlich alles ist was man braucht, Sonys Move-Variante bietet ungeahnte Präzision. Wo auf der Wii Rumgefuchtel ausreicht, braucht es hier schon echte Tischtennis-Skills. Wer also schon auf dem Schulhof keine Schnitte gegen die Tischtennnis-Cracks hatte, darf auch an der PS3 versagen. Juhu.

Motion Fighters
Sieht irgendwie scheiße aus und wie üblich kann man aufgrund der Kameraperspektive schwer Entfernungen einschätzen, aber zumindest muss man sich keine drei Millionen Moves und Kombos merken, sondern kann seinem Gegenüber einfach mal die Fresse polieren. Wenn's jetzt noch eine Möglichkeit gibt eigene Charaktere zu erstellen, steht dem perfekten Frust-Ventil nix mehr im Weg. Dann bekommt der dicke Türke mal ordentlich den Kiefer ausgerenkt!

Spiele, die Sony präsentierte, die wir nicht spielen wollen


Socom 4
Sonys Versuch "Hardcore-Spiele" für ein größeres Publikum zugänglicher zu machen, ist ein Third-Person-Shooter, in dem man ein Fadenkreuz über die Gegner manövriert. Das ist im besten Falle hakelig und letztenendes nix anderes als auf der Wii und führt zu Leveldesigns, die eher an Moorhuhn erinnern als an einen "richtigen" Shooter. Aber immerhin zugänglich. So wie damals Need for Speed für die Wii...



Gladiator Duel
Sehr präzise, aber wie bei Motion Fighter ist es schwer Entfernungen einzuschätzen und macht als alleinstehendes Spiel vermutlich ne halbe Stunde Spaß. Macht aber immerhin Hoffnung: In einem großen Rollenspiel könnten Schwertkämpfe mal nicht so aussehen als hätten da zwei Typen Physiotherapie und mit 3D-Technologie würde vielleicht auch das Entfernungs-Problem beseitigt. Kost ja nix...

LittleBigPlanet
Sieht putzig aus, ändert aber nicht das grundsätzliche Spiel. Wenn man das mochte, kann man für 60 bis 100 Euro zukünftig zu zweit zocken und dabei Plattformen per Motion Controller bewegen.

Move Party
Breaking News! Sony erfindet EyeToy - nochmal. Einfältige Minispiele für Oma und den Junior. Putzig und familienfreundlich, aber für jeden ambitionierten Zocker völlig uninteressant.

Fazit
Sony baut Nintendos Wii nach, verfeinert die Technik und ermöglicht unglaublich präzise Eingabekommandos (und nennt sein Nunchuck "PlayStation Move Subcontroller" - wie griffig). Die grundsätzlichen Probleme bleiben: Wer im realen Leben kein Golf, Tischtennis oder Bogenschießen beherrscht, versagt zukünftig auch virtuell. Konnte man früher in Virtua Tennis jeden echten Tennis-Spieler in Grund und Boden zocken, haben die Pullunder-Schnösel zukünftig erhebliche Vorteile. Ein Tiger Woods bleibt auch mit PlayStation Move uninteressant, wenn's so unfassbar scheiße aussieht wie der zehnte Teil. Bräsige Mini-Spiele haben eine geringe Halbwertzeit und wer mit mehreren Spielern vor einer Konsole zocken will, darf erst mal hunderte von Euro investieren.

Sonys Vorhaben Move auch in großen Titeln zum festen Bestandteil zu machen, ist einerseits bedenklich, macht andererseits aber auch Hoffnung, dass die ganze Chose sinnvoll genutzt wird. Socom 4 macht da nicht gerade Appetit und es steht zu befürchten, dass Ego-Shooter ähnlich wie auf der Wii gesteuert werden. Das funktioniert zwar zum Teil ganz ordentlich, ist aber halbgar. Ich will kein Fadenkreuz bewegen, sondern die Kamera.

Alles halb so wild, im Notfall kann man die produzierte Hardware immer noch im Beate-Uhse-Shop unterbringen...


Donnerstag, 4. März 2010

Früher war alles besser

Früher war wirklich alles besser. Ne Kugel Eis hat 30 Pfennig gekostet, im Fernsehen lief "Ein Colt für alle Fälle" und Spiele haben mehr Spaß gemacht.

Andere Leute sind schlauer als ich, das sehe ich ein. Die machen sich kluge Gedanken, die ich dann zumindest lese und versuche zu verstehen. In diesem Fall hat sich jemand echt nen Kopp über Ego-Shooter und wie sie früher waren gemacht und dabei erstaunliches herausgefunden. Erstaunlich zumindest aus meiner Sicht, der ich bis heute noch nicht Call of Duty 4 durchgespielt hab und von meiner englischen Version von Quake 4 nur das (mies portierte) Q2 durchgespielt hab. Verrückt.

Lessons from Doom KLICK